Aktualisiert: 09. Mai 2008

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Ein Hund kommt ins Haus

Sie sind "auf den Hund gekommen". Es geschieht täglich und nicht immer den erfahrenen Hundebesitzer. Dann sind manchmal Probleme und viele Fragen vorprogrammiert. Auf dieser Seite finden Sie eine kurze Zusammenfassung, was Sie beachten müssen. Ich verspreche keine Vollständigkeit. Diese Seite beinhaltet nur ein kleinen Teil der nötigen Kenntnisse für ein Leben mit dem Hund. Hier finden Sie nur die "erste Hilfe".

Inhalt dieser Seite
  • Wie komme ich an Informationen?

  • Welcher Hund und in welchem Alter?

  • Was braucht mein Hund?

  • Muss ich meinen Hund erziehen und ausbilden?

    • Die Erziehung

      • Belohnung

      • Bestrafung

      • Mit dem Hund sprechen

    • Die Ausbildung

  • Was muss ich für die Gesundheit des Hundes tun?

    • Pflege

      • Ohren

      • Zähne

      • Fell

      • Was wäre noch zu tun?

    • Schutz

      • Impfungen

      • Parasitenschutz

      • Schutz gegen Vergiftung

        • Wie lernt man "Pfui"?

      • Winterschutz für die Pfoten

    • Fütterung

    • Medikamente

      • Wundsalben

Wie komme ich an Informationen?

Welcher Hund und in welchem Alter?

  • Welpe - Junghund - erwachsener Hund - Senior: Von der Geburt bis zum ca. fünften - sechsten Lebensmonat ist der Hund ein Welpe. Ab ca. sechstem bis zwölftem Monat ist er ein Junghund. Ab ca. zwölftem Monat ist er ein erwachsener Hund. Ab ca. dem siebten/achten Lebensjahr gehört der Hund zu den Senioren. Man sagt, dass sich bei großen Rassen die Hunde langsamer entwickeln, als bei kleineren. Dies variiert auch von Hund zur Hund. Meine Jessy gehört zur mittelgroßen Rasse und war mit ca. 15 Monaten erwachsen.
  • Der Welpe ist ab ca. achter Lebenswoche selbstständig genug, um eine Trennung von der Mutter zu bewältigen. Die unbestritten beste Zeit, einen Welpen zu holen, liegt zwischen achter und zehnter Lebenswoche.
  • Falls Sie ein erfahrener und geduldiger Hundebesitzer sind, können Sie jeden Hund in jedem Alter zu sich holen. Als Anfänger sollten Sie einiges beachten, bevor Sie sich für einen bestimmten Hund entscheiden:
    • Ein Welpe ist gerade acht bis zehn Wochen alt. Er hat einiges von seiner Mutter gelernt, ist aber noch nicht stubenrein und nicht sozialisiert. Das wird zu Ihren ersten Aufgaben gehören.
    • Beim Junghund achten Sie darauf, dass er stubenrein und sozialisiert ist, dass er das Autofahren verträgt, dass er anderen Hunden gegenüber tolerant und nicht aggressiv oder verängstigt wirkt.
    • Falls Sie sich für einen erwachsenen Hund entscheiden, verbringen Sie mit ihm zuerst einige Zeit zusammen, um seinen Charakter und seine Verhaltensweise kennen zu lernen. Machen Sie gemeinsame Spaziergänge, spielen Sie mit ihm, laufen Sie mit ihm durch die Stadt, fahren Sie mit ihm paar Runden Auto. Falls der Hund Sie danach mit Freude und Begeisterung begrüßt und sein Verhalten zur Ihrer Lebensweise passt, dann ist er Ihr Hund. Falls der Hund immer nur gleichgültig neben Ihnen läuft, kaum ansprechbar ist, werden Sie an diesem Hund kaum Freude haben.
    • Zu den älteren Menschen, die mit dem Hund keinen Sport treiben können, passt am besten ein Senior-Hund. Ein gut erzogener Senior-Hund kann sich aber auch sehr gut an eine Familie mit kleinen Kindern anpassen, besonders wenn er schon früher mit Kindern zusammen gelebt hat.
  • Bei der Wahl sollte man nicht nur auf das Alter, sondern auch auf die Rasse achten. Bevor Sie sich für einen Rassehund oder einen Mischling entscheiden, erkundigen Sie sich am besten, welche Eigenschaften bei der Rasse besonders ausgeprägt sind. Es gibt z.B. Schoßhunde, Sportbegleiter, Wachhunde, Hunde für die Familie mit Kinder usw. Auch bei einer Rasse kann man sehr unterschiedliche Charaktere treffen. Einige Rassen brauchen mehr Auslauf als andere. Einige Beispiele von den bekanntesten Rassen:
    • Die meisten Jagdhunde kann man sehr gut als Sportbegleiter erziehen. Setter, Münsterländer, Springer Spaniel, Jack Rassel oder Husky werden beim Fahrradfahren und beim Joggen viel Spaß haben. Dabei muss man beachten, dass der Husky kein Haushund ist und sollte sehr viel draußen bleiben dürfen. Ein Cocker Spaniel ist für längere Spaziergänge sehr gut geeignet.
    • Die kräftigen großen Wachhunde wird man nicht unbedingt für die Familie mit kleinen Kindern und für ältere oder nicht sehr kräftige Personen empfehlen. Dies betrifft z.B. den Dobermann Pinscher, Schäferhund, Rotweiler usw.
    • Als Familienhunde für kleine Kinder sind gutmütige ausgeglichene Rassen oder Mischlinge solcher Rassen sowie Hirtenhunde gut geeignet. Der begehrteste Familienhund ist heutzutage der Golden Retriever. Auch Bernhardiner, Neufundländer oder Collie, Zwergschnauzer, Spaniels und Foxterrier gehören dazu.
    • Es gibt Rassen, die unbedingt eine Beschäftigung brauchen, da sie für einige komplizierte Aufgaben gezüchtet worden sind und ein etwas höheres Intelligenzniveau haben. Dazu gehören z.B. Pudel, Jagdhunde (wie z.B. auch Spaniels), Schäferhunde, Hirtenhunde usw.
    • Malteser, Zwergpinscher, Dackel, Yorkshire Terrier, Westhighland White Terrier und Pekinese sind gut für eine kleine Wohnung geeignet. Die meisten von ihnen brauchen nicht so viel Auslauf und passen sich gut der Umgebung an.
    • P.S. Ich versuche hier in keinem Fall alle Rassen vorzustellen. Dies ist nur eine kleine Auswahl.
  • Bevor Sie sich für den einen oder anderen Hund entscheiden, gehen Sie zu einer größeren Hundeausstellung, wo viele Rassen gezeigt werden. Schauen Sie sich die Rassen an, welche Ihnen am sympathischsten sind und sprechen Sie mit den Clubvertretern über die Eigenschaften dieser Rasse. Erkundigen Sie sich über die Züchter, fragen Sie nach vorhandenen oder zu erwartenden Welpen oder nach in Not geratenen erwachsenen Hunden. Sie werden sicherlich fündig. In den Tierheimen bekommen Sie meistens auch eine ausführliche Auskunft, was einzelne "Heimbewohner" betrifft.

Was braucht mein Hund?

Die Grundausstattung:
  • Für Draußen: Leine, Halsband (für einen erwachsenen Hund) oder Geschirr (für einen Welpen), Autodecke, Autogeschirr (zum Anschnallen), Autogitter oder Autokäfig (für den Kofferraum)
  • Zu Hause: Schlafplatz (z.B. Korb mit Decke), Fressnapf, Trinknapf
  • Pflege: Kamm, Bürste, Zahnbürste, Hunde-Zahnpasta, Handtuch
  • Fressen: Futter (Welpenfutter, Futter für einen erwachsenen Hund oder Seniorenfutter); Kauzeug (ab ca. sechstem Lebensmonat)
  • Spielen: Spielzeug

Muss ich meinen Hund erziehen und ausbilden?

Die Erziehung

 

  • Zur Erziehung gehören in erster Linie die Grundlagen für das Zusammenleben vom Hund und Mensch. Deswegen ist die Erziehung unausweichlich. Man kann es selbst zu Hause durchführen oder in einer Welpengruppe einer Hundeschule. Falls Sie einen erwachsenen Hund geholt haben, der unerzogen ist, können Sie bei manchen Hundeschulen eine Anfängergruppe besuchen.
    • Zur Erziehung des Hundes gehören die selbstverständlichen Sachen, wie z.B. Stubenreinheit, Bißhemmung, Kauverhalten, Hochspringen, Bellverhalten.
    • Zur Erziehung des Hundebesitzers gehören z.B. sein Verhalten dem Hund gegenüber und anderen Hundebesitzern gegenüber, die Kommunikation mit dem Hund, die Belohnung und die Bestrafung des Hundes, das Sauberhalten unserer Straßen und einiges mehr.
  • Hier sind drei Beispiele:
    • Belohnung:

      • Das Lob und die Streicheleinheiten sind die besten Belohnungsmethoden.
      • Ein an die Übungen anschließendes Spiel mit dem Hund ist eine Belohnung für Hund und Mensch.
      • Die Leckerchen? Es gibt zwei Methoden, um einen Hund zu erziehen: mit oder ohne Leckerchen. Am besten fangen Sie mit Lob, Streicheleinheiten und Spiel an. Falls es so doch nicht funktioniert, dann wenden Sie die Leckerchen an.
    • Bestrafung:

      • Die Bestrafung wendet man bei den Lernübungen (besonders am Anfang) am besten gar nicht an. Sonst wird selbst das Lernen im Kopf des Hundes mit Bestrafung verbunden und das Lernen macht ihm kein Spaß mehr.
      • Man darf einen Hund nur sofort, also in dem Moment, in dem er etwas Falsches tut, bestrafen und nie erst einige Minuten später. Ich wende es so selten an, wie möglich.
      • Sie erwischen der Hund bei einer falschen Tat, geben ihm sofort das Befehl "Nein" und hindern ihn, weiter zu machen. Dann verbindet der Hund irgendwann das Wort "Nein" mit seinen falschen verbotenen Handlungen.
      • Ihr Hund hat schon einiges gelernt und trotzdem macht er etwas Verbotenes. Dann darf und muss man leider den Hund manchmal bestrafen. Ich mache es mit Schnippen auf des Hinterteil (es gibt auch andere harmlose Methoden). Es tut etwas weh, verletzt aber nicht, sondern kommt überraschend und wirkt sehr gut.
      • Bei Hunden, die Kot von Tieren oder Menschen fressen, muss man leider etwas schärfere Methoden anwenden. Dieses Verhalten ist schwer zu bewältigen. Man kann probieren, die Schnauze mit der Hand festzuhalten und leicht schütteln. Das kann man auch anwenden, wenn der Hund etwas auf der Strasse aufnimmt und nicht los lässt. Man kann leicht seitlich auf die Schnauze hauen, nicht aber auf die Nase. Und wirklich nur leicht. Sie müssen der Hund nicht schmerzhaft schlagen, sonder ihm zeigen, dass er etwas Schlimmes tut.
      • In welchen Situationen dürfen Sie den Hund nicht bestrafen? Selbstverständlich nicht, wenn Sie nach Hause kommen und sehen, dass Ihr Hund die halbe Wohnung zerkaut hat. Er wird nie verstehen, warum Sie ihn für seine Begrüßungsfreude bestrafen.
      • Welche Methoden wenden Sie lieber nicht an?
        • Den Hund darf man nicht stark und schmerzhaft schlagen, sonst wird er entweder aggressiv oder ängstlich. Dieser Fehler ist sehr schwer korrigierbar.
        • Sie sollten den Hund mit keinem Gegenstand bestrafen, auch nicht durch leichtes Klopfen auf der Hinterteil mit der Zeitung, mit einem Handtuch usw.
        • Manchmal wird empfohlen, der Hund an der Haut des Nacken zu greifen und zu schütteln. Es wird erzählt, dass die Hündinnen ihre Welpen so bestrafen. Andere Hundespezialisten schreiben, dass es nicht stimmt und diese Methode wäre besser nicht zu verwenden. In jedem Fall - niemals der Hund so halten und in die Luft heben. Das darf man bei Katzen, bei Hunden - nicht!
        • In keinem Fall darf man der Hund mit dem Fuß treten oder schupsen, nicht an den Ohren oder am Schwanz ziehen.
    • Mit dem Hund sprechen:

      • Hunde können sehr viele einzelne Wörter lernen, manchmal sogar kurze Sätze. Man muss lernen, nur eine begrenzte Anzahl von Wörtern zu verwenden, dann wird Ihr Hund Sie besser verstehen. Man lehrt den Hund zuerst "Nein", "Pfui" und "Hier". Das sind die drei wichtigsten Wörter der Hunde-Welt. Das bewahrt Ihren Hund vor vielen Gefahren, wenn er gelernt hat, auf das Wort sofort zu reagieren.
      • Ihr Hund macht gerade etwas Verbotenes. Sie stehen neben ihm und sagen: "Du darfst das nicht machen, du bist ein schlechter Hund." Sie merken selbst nicht, dass Sie trotz allem mit Liebe und Neigung mit ihm reden. Er wird gar nicht wissen, dass Sie gerade zu schimpfen versuchen. Es ist nicht immer einfach, einen süßen Welpen zu beschimpfen. Außerdem empfindet der Hund die vielen Worte als Aufmerksamkeit des Besitzers ihm gegenüber, obwohl die Worte vom Menschen als Schimpfen gedacht sind. Nur ein kurzes scharfes "Nein" ist hier eher angebracht.
      • Wenn Sie Ihren Hund zu sich rufen, machen Sie es immer mit dem gleichen Wort, z.B. "Hier". Wenn der Hund erwachsen wird, wird er dieses Wort auch aus einem großen Satz raushören können, wie z.B. "Komm hier mein Lieber, ich will dir etwas sagen." Aus diesem Satz hat der Hund nur das Wort "Hier" ausgefiltert und kommt trotzdem. Besonders wenn Sie das Wort "Hier" betonen. Aber nicht bei einem Welpen. Der muss zuerst das Wort "Hier" als einzelnes Wort lernen.

Die Ausbildung

  • Die Ausbildung beinhaltet normalerweise weitgehende Gehorsamübungen für Hund und das Verhalten des Hundebesitzers in verschiedenen Lebenssituationen. Auf der Straße sehen Sie einen Hund, der brav neben dem Besitzer bei Fuß läuft, keine anderen Hunde und keine Menschen angreift, auf Ruf zum Besitzer sofort kommt und sich vor den Besitzer setzt usw. Dies alles kann man leider nicht durch einmalige Erziehung erreichen. Dieses Verhalten trainiert man mit dem Hund selbst oder durch regelmäßige Besuche einer Hundeschule. Nur Geduld und Wiederholungen machen aus Ihrem Welpen einen braven Begleiter für jede Lebenssituation.
  • Die Informationen zur Ausbildung können Sie sich auch auf der Homepage http://www.bikosite.de/ausbildung/frame.htm (Hundeausbildung Online) ansehen.

Was muss ich für die Gesundheit des Hundes tun?

Pflege

Ohren:
  • In jedem Fall würde ich an Ihrer Stelle ein Mal zum Tierarzt gehen und mich erkundigen, wie man Ohren reinigt, wie oft und mit welchen Mitteln. Bei uns hat sich ein Ohrenreiniger mit Calendula bestens bewährt.
  • Die hängenden Ohren sind meistens ein Problem. Man muss sie reinigen und das kann jeder lernen. Bei Jessy putze ich die Ohren ein Mal der Woche, im Sommer öfters.
Zähne:
  • Beim Tierarzt sollten Sie auch fragen, wann man mit der regelmäßigen Zahnpflege anfangen sollte (in welchem Alter). Sie müssen schon ihren kleinen Welpen angewöhnen, dass er die Zähne putzen lässt. Die Zähne putzt man an besten täglich.
  • Alle Hunde haben im Milchgebiss 28 Zähne, im erwachsenen Gebiss 42 Zähne. Der Wechsel verläuft bei Welpen normalerweise zwischen dem vierten und sechsten Monat und ist recht unproblematisch. Danach können Sie ihrem Hund auch Nageersatz in Form von Büffelhautknochen zum Kauen geben (nicht vorher). Es gibt aber Rassen, bei denen es manchmal zur Problemen kommen kann, wie z.B. bei Zwergpudel. Dann brauchen Sie die professionelle Hilfe eines Tierarztes.
Fell:
  • Die Haarpflege ist nicht bei jedem Hund einfach. Falls Sie einen langhaarigen Hund haben, gehen Sie einmal zum Hundefrisör. Falls Sie ein Rassehund haben, erkundigen Sie sich im Rasse-Klub, wo Sie die beste Pflege bekommen. Wenn man mit dem Hund in einen Hundesalon geht, bekommt man nicht immer das Beste. Und falls ein Hund nur einmal an falschen Stellen mit falschem Werkzeug getrimmt ist, kann es für immer Probleme machen. Sie müssen schon ihrem kleinen Welpen angewöhnen, dass er sich bürsten und kämmen lässt. Ein erwachsenen Hund kann es auch lernen.
  • Ich bürste Jessy jeden zweiten Tag. Mindestens zwei Mal in der Woche kämme ich sie ganz gründlich. Schmutziges, nasses Haar lässt man trocknen und nach einigen Stunden bürstet es man aus. Starke Verschmutzungen kann man auch mit klarem Wasser ausspülen. Nie täglich mit Shampoo waschen! Überhaupt nur nach Bedarf mit Shampoo waschen, wenn ihr Hund z.B. sich gerade im Wildschweinekot gewälzt hat! Ich wasche Jessy mit Shampoo ein Mal in ca. 2-3 Monaten.
Was wäre noch zu tun?
  • Die Krallen müssen geschnitten werden. Man überlässt es dem Tierarzt oder lernt selbst (beim Tierarzt). Wenn Ihr Hund viel auf hartem Boden läuft, muss man dann meistens nur die Wolfskrallen schneiden. Die Wolfskrallen befinden sich kurz oberhalb der Pfote an der Innenseite der Beine. Die meisten Hunde haben die Wolfskrallen nur an den Vorderbeinen, einige - auf allen vier Beinen.
  • Die Analdrüse muss man vom Tierarzt überprüfen lassen und nur bei Bedarf entleeren lassen.
  • Die Augen und Lefzen muss man sauber halten. Besonders bei Hunden, die starken Tränenausfluss haben, können Sie Haarverfärbung dadurch vorbeugen, wenn Sie die Augen und die Haare um die Augen herum täglich (manchmal mehrmals täglich) mit lauwarmem Wasser z. B. mit einem Tuch abwaschen (an den Augen immer vom Auge zum Nasenrücken hin wischen).

Mehr zur Biologie des Hundes können Sie auf der folgender Homepage lesen: http://www.digitalefolien.de/biologie/tiere/saeuger/hhund.html.

Schutz

 

Impfungen
  • Die gesamte Information bekommen Sie beim Tierarzt.
Parasitenschutz:
  • Beim Tierarztbesuch erkundigen Sie sich gleich, ab welchem Alter Sie Parasitenschutzmittel anwenden dürfen. Erkundigen Sie sich, ob es in Ihrer Region viele Zecken gibt. Den Zeckenschutz muss man ab April bis Oktober anwenden. Von einer Impfung gegen Boreliose halte ich persönlich nicht viel. Falls in Ihrer Region Zecken gibt, kaufen Sie sich eine Zeckenzange. Sie werden sie brauchen.
Schutz gegen Vergiftung:
  • Gerade jetzt ist in Deutschland leider eine schlechte Zeit gekommen. Es wird immer wieder auf den Strassen und an den Feldwegen Gift (z.B. in Würstchen) ausgelegt. Deswegen ist es sehr wichtig, gleich mit dem Lernen von "Pfui" anzufangen.
  • Wie lernt man "Pfui"?
    • Sie legen zum Beispiel ein kleines Stück Würstchen im Garten neben das Eingangstor. Dann kommen Sie mit dem Hund an der Leine aus dem Haus heraus und gehen Sie zu dem Würstchen. Hier ist Ihre Reaktion gefragt. Kommen Sie dem hin gelegtem Stückchen so nah, dass er das Würstchen riecht, aber nicht schnappen kann. Dann sehr nah, dass seine Nase über dem Würstchen ist. Wenn der Hund versucht das Würstchen zu nehmen, ziehen Sie die Leine schnell zurück und sagen Sie "Pfui!". Vergessen Sie nicht, dass "Pfui", "Nein" und "Hier" Befehle sind, keine Bitte. Entsprechend ist hier auch Ihr Ton - kurz und scharf. Lassen Sie den Hund einige Zeit stehen und das Würstchen ansehen, dann wiederholen Sie es noch mal - nähern, "Pfui" und scharf zurück ziehen. Loben Sie den Hund und geben Sie ihm ein Leckerchen. Dann nehmen Sie das Stück Würstchen vom Boden und entsorgsen es. Sie sollten das am besten regelmäßig üben. Es ist eine der schwersten Übungen, aber nach Wochen oder Monaten haben Sie einen zuverlässigen Hund und haben Jahre lang Ihre Ruhe. Nicht vergessen: Schnuppern auf der Strasse darf der Hund, aber etwas aufnehmen von der Strasse – nicht.
    • P.S. Meine Jessy lässt sogar bei "Pfui" schon ins Maul genommene Wurst wieder auf den Boden fallen. Nie und niemals darf der Hund etwas auf der Strasse aufnehmen und fressen. An Weihnachten letzten Jahres hatte Jessy eine schlimme Vergiftung. Wir glauben, dass sie sich vergiftet hat als sie etwas ins Maul genommen hat, dass auf der Straße lag. Sie hat dann nach meinem "Pfui" alles auch wieder fallen lassen und nur deswegen hat sie diese Vergiftung überhaupt überlebt. Hätte sie es gefressen, wäre sie nicht mehr bei uns.
Der Winterschutz für die Pfoten:
  • Schweizer Melkfett (Fettsalbe) aus der Apotheke vor jedem Spaziergang auf die Pfoten auftragen. Wo zu viel Salz gestreut wird, muss man die Pfoten trotzdem nach dem Spaziergang mit klarem Wasser waschen. Sie erkennen es, weil die Pfoten, die mit dem Streusalz in Berührung gekommen sind, extrem sauer riechen oder der Hund sich nach den Spaziergängen die Pfoten beleckt.

Fütterung

 

  • Das schwerste Thema überhaupt. Was darf Hund? Was tut ihm gut? Wie füttere ich richtig? Bei Welpen ist es anders als bei erwachsenen Hunden.
  • Für den Welpen können Sie z. B. eine Futterempfehlung von einer Züchterin ansehen: http://www.cocker-springer.de/. Sie müssen nicht unbedingt so füttern, aber Sie können daraus lernen, was ein Welpe bekommen darf. Die Menge sollten Sie entsprechend der Rasse und der Größe des Hundes bemessen. Falls Sie das Welpen-Vollfutter füttern, brauchen Sie kaum Beigaben von Vitaminen und Mineralstoffen.
  • Seien Sie nicht sofort besorgt, dass der Welpe vielleicht nicht so gut frisst. Es liegt manchmal nicht am Futter, sondern an dem Umzug zu einem neuen Besitzer und ins neue Zuhause.
  • Passen Sie auf, dass der Hund genügend trinkt.

Medikamente

Wundsalben:
  • Es ist nicht selten, dass der Hund sich an einem Ast, einer Scherbe oder irgendwie anders verletzt. Bei kleinen Verletzungen muss man nicht immer sofort zum Tierarzt. Bei der ersten Verletzung besuchen Sie am besten der Tierarzt und beobachten Sie, wie der Tierarzt kleine Wunden behandelt.
    • Zuerst muss man die Wunde reinigen, z. B. mit einer antiseptischen Lösung von Betaisodona (1:10 mit abgekochtem kalten Wasser verdünnen).
    • Danach eine Betaisodona Salbe (Antisepticum) für verschmutzte Wunden sehr dünn auftragen. Oder eine Calendula-Salbe (Ringelblumen-Salbe, Calendula-Balsam) - für einigermaßen saubere Wunden, kleine Kratzer, gerötete Hautstellen verwenden.

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Weitere Informationen finden Sie auch auf meiner Homepage auf den entsprechenden Seiten.
Haftungsausschluss:
Die Informationen dieser Zusammensetzung stammen hauptsächlich aus eigener Erfahrung oder aus dem Erfahrungstausch mit anderen Hundebesitzer. Ich übernehme keine Verantwortung für die Anwendung der Ratschläge.

Kostenlose Anzeigedienst InASAS "Haustiere": http://www.haustiere.dog-spaniel.info/

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