Aktualisiert: 09. Mai 2008

Parasiten & Co.

Parasiten sind tierische und pflanzliche Schmarotzer: enges Zusammenleben zweier Organismen zum einseitigen Nutzen des einen und Schaden des anderen.

Flöhe

Die Flöhe sind kleine, flügellose blutsaugende Insekten mit stechend-saugenden Mundwerkzeugen und zwei Sprungbeinen. Sie sind mit den bloßen Augen zu sehen. Bei jedem Kontakt mit einem von Flöhen befallenem Hund ist die Übertragung möglich. Über den Schutz lesen Sie bei der "Hundeapotheke".

Parasiten

Milben

Die Milben sind sehr kleine Tierchen mit gedrungenem Körper und beißenden, stechenden oder saugenden Mundwerkzeugen. Einige parasitisieren auf Pflanzen oder Tieren, andere sind räuberisch.
Einen Milbenbefall beim Hund erkennt man in der Regel an gräulichen, talgartigen Belägen, Schuppen oder Krusten auf der Haut, die einen starken Juckreiz auslösen.

Parasiten

Parasiten

Bei warmen und sonnigem Wetter sind Grasmilben sehr aktiv und befallen vorbeikommende Wirbeltiere (Warmblüter, in der Regel Mäuse, Ratten, Kaninchen und Igel, aber auch Hunde und Katzen) sofort, um an insbesondere dünnen Hautstellen zu saugen: die Haut anbohren und Blut saugen.
Die Larven einiger Arten, die üblicherweise Reptilien, Kleinsäuger oder Vögel befallen, können auch auf den Menschen übergehen. Bei einem extremen Befall (hundert bis über tausend Bisse) kann es aber zu (vorübergehenden) Lähmungs- und Ausfallerscheinungen kommen. [www.milbenforschung.de]
Grasmilben sehen Sie bei dem Hund als kleine Rosapünktchen zwischen den Pfotenzehen.

Zecken

Die Zecken sind augenlose Milben. Weibchen riechen Säuger aufgrund von deren Buttersäureausdünstung und Temperatur. Zecken sind Blutsauger, die ihren mit Widerhaken versehenen Kopf unter die Haut bohren; z. T. Krankheitsüberträger.
Arboviren werden von Mücken oder Zecken übertragen werden und Gehirn(haut)entzündung hervorrufen.
Mehr zum Thema "Zecken" und der Unwirksamkeit der modernen Impfung gegen Borreliose für Europa (Impfstoff ist nur für die amerikanische Erreger vorhanden).

Parasiten

Borreliose (Rückfallfieber) ist eine Infektionskrankheit, ausgelöst durch schraubenförmige Bakterien (Borellien), übertragen durch Läuse und Zecken.
Lyme-Krankheit, von Zecken, die an Wild saugen (schwarzbeinige Zecke), übertragene Viruserkrankung.
Rocky-Mountain-Fleckfieber ist eine Infektionskrankheit, die durch die von Zecken übertragenen Rickettsia-Bakterien hervorgerufen wird.
Eine neue Zeckenart ist in Anmarsch!
Die Auwaldzecke Dermacentor ist für den Hund lebensgefährlich. Sie stammt aus Mitteleuropa und breitet sich jetzt in Deutschland aus.  Sie überträgt bei Hunden die Babesiose (Hundemalaria). Diese Krankheit zerstört die roten Blutkörperchen. Nach 1-3 Wochen können die Hunde lebensbedrohliches Fieber bekommen.
Nur Zechenschutzmittel, auf denen "Dermacentor" erwähnt wird, beugen gegen diese Zecke vor.

Spulwurm

Nicht nur Hundespulwürmer sind bei Hunden bekannt. Schweinespulwurm ist bei dem Hund auch möglich. So einen ca. 17 cm großen männlichen Exemplar (siehe Bild)  hatte auch meine Hündin. Es kam vermutlich von den vielen Schnüffeln an dem Wildschweinekot im Wald. Bei Entwurmung kam er raus.
Ein Spulwurm kann 64 Millionen Eier legen.

 

Foto: O. Dietl

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Bandwurm

Die Bandwürmer (Cestoden) sind parasitäre Plattwürmer im Darm von Wirbeltieren. Sie befestigen sich mit dem Kopfende an der Darmwand des Wirts. In jedem Glied befinden sich sechshakige Embryonen, die mit dem Kot ihren Wirt verlassen und sich erst im Zwischenwirt zur Larve entwickeln. Diese gelangt mit dem Blutkreislauf zum Beispiel in die Leber oder Muskulatur und wird schließlich zur Finne.

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Amöben

Die Amöben sind Wechseltierchen, einzellige Wurzelfüßer mit ständig wechselnder Gestalt (durch Fließbewegungen des Protoplasmas verursacht). Fortbewegung erfolgt durch Ausstrecken von Scheinfüßchen (Pseudopodien). Leben im Wasser und an feuchten Orten, manche als Parasiten im Darm von Menschen und Tieren.

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Läuse

Epizoen sind auf der Oberfläche anderer Tiere lebende Parasiten, z. B. Läuse. Läuse, millimetergroße, ungeflügelte Insekten mit Kammerfüßen; saugen mittels Stechapparat Blut; birnenförmige Eier (Nissen). Rückfallfieber (Rekurrensfieber), durch Läuse o. ä. übertragene bakterielle Infektionskrankheit mit mehrtägigen Fieberschüben.

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Mücken

Bei Stechmücken saugen nur die Weibchen das Blut. Zweiflügler besitzen gut ausgebildete Vorder- und zu Schwingkölbchen umgebildete Hinterflügel sowie leckend-saugende oder stechend-saugende Mundwerkzeuge, die sie als Räuber, Blutsauger oder Parasiten ausweisen. Gelbfieber wird durch Mücken übertragen. Es ist eine tropische Viruskrankheit mit Fieber, Gelbsucht, Eiweiß im Harn, Blutungen.

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Fadenwürmer

Die Fadenwürmer (Nematoden) sind artenreiche Hohlwurmklasse; fadenförmige, wimperlose Rundwürmer mit Saugorgan; mikroskopisch klein bis 1 m lang; zahlreiche Parasiten bei Pflanze, Tier und Mensch, zum Beispiel Älchen, Gruben-, Madenwurm, Trichinen.

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Hakenwürmer

Hakenwurm, auch Grubenwurm genannt, ca. 1 Zentimeter langer Fadenwurm, schmarotzt im Dünndarm (frisst Darmzotten) und verursachen oft Darmerkrankungen. Eier entwickeln sich außerhalb des Wirts nur in größeren Tiefen. Erreger der Ankylostomiasis.
Hakenwürmer sind ziemlich hartnäckig. Tierärzte geben auch ungern zwar recht wirksame, aber z. B. für Welpen doch sehr belastende Mittel gegen diese Würmer. Die Behandlung dauerte bei diesen Würmern mehrere Wochen.

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Andere Schmarotzer

Wespen

Alle Wespen besitzen einen Giftstachel, zum Beispiel Gemeine Wespe, Lehmwespe, Hornissen. Ein Wespenstich ist dann gefährlich, wenn der Hund in der Nähe von der Auge, ins Maul oder ins Hals gestochen wurde. Bei Menschen nimmt man sofort ein homöopathisches Mittel - Apis. Ob bei einem Hund auch Apis hilft? Manchmal hilft ein zerriebenes Blatt vom Wegerich. Es gibt auch andere Mittel, auch die Kälte kann am Anfang helfen.

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***Die Informationen stammen teilweise aus: Infopedia 3.1 © 1998 The Learning Company, Inc.

Links

Parasiten (auch Urlaubswarnungen)

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