Parasiten & Co.
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Parasiten sind tierische und pflanzliche Schmarotzer: enges Zusammenleben zweier Organismen zum einseitigen Nutzen des einen
und Schaden des anderen. |
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Flöhe
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Die Flöhe sind kleine, flügellose blutsaugende Insekten mit stechend-saugenden
Mundwerkzeugen und zwei Sprungbeinen. Sie sind mit den bloßen Augen zu sehen. Bei jedem Kontakt mit einem von Flöhen befallenem Hund ist die
Übertragung möglich. Über den Schutz lesen Sie bei der "Hundeapotheke".
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Milben
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Die Milben sind sehr kleine Tierchen mit gedrungenem Körper und beißenden, stechenden oder saugenden Mundwerkzeugen. Einige
parasitisieren auf Pflanzen oder Tieren, andere sind räuberisch.
Einen Milbenbefall beim Hund erkennt man in der Regel an gräulichen,
talgartigen Belägen, Schuppen oder Krusten auf der Haut, die einen starken
Juckreiz auslösen.
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Bei warmen und sonnigem Wetter sind Grasmilben sehr aktiv und befallen
vorbeikommende Wirbeltiere (Warmblüter, in der Regel Mäuse, Ratten, Kaninchen
und Igel, aber auch Hunde und Katzen) sofort, um an insbesondere dünnen
Hautstellen zu saugen: die Haut anbohren und Blut saugen.
Die Larven einiger Arten, die üblicherweise Reptilien, Kleinsäuger oder
Vögel befallen, können auch auf den Menschen übergehen. Bei einem extremen
Befall (hundert bis über tausend Bisse) kann es aber zu (vorübergehenden)
Lähmungs- und Ausfallerscheinungen kommen. [www.milbenforschung.de]
Grasmilben sehen Sie bei dem Hund als kleine Rosapünktchen zwischen den
Pfotenzehen.
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Zecken |
Die Zecken sind augenlose Milben. Weibchen riechen Säuger aufgrund von deren
Buttersäureausdünstung und Temperatur. Zecken sind Blutsauger, die ihren mit Widerhaken versehenen Kopf unter die Haut bohren; z.
T. Krankheitsüberträger.
Arboviren werden von Mücken oder Zecken übertragen werden und Gehirn(haut)entzündung hervorrufen.
Mehr zum Thema "Zecken" und der Unwirksamkeit der modernen Impfung gegen
Borreliose für Europa (Impfstoff ist nur für die amerikanische Erreger
vorhanden).
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Borreliose (Rückfallfieber) ist eine Infektionskrankheit, ausgelöst durch schraubenförmige Bakterien
(Borellien), übertragen durch Läuse und Zecken.
Lyme-Krankheit, von Zecken, die an Wild saugen (schwarzbeinige Zecke), übertragene Viruserkrankung.
Rocky-Mountain-Fleckfieber ist eine Infektionskrankheit, die durch die von Zecken übertragenen Rickettsia-Bakterien
hervorgerufen wird. |
Eine neue Zeckenart ist
in Anmarsch!
Die Auwaldzecke Dermacentor ist für den Hund lebensgefährlich. Sie
stammt aus Mitteleuropa und breitet sich jetzt in Deutschland aus. Sie
überträgt bei Hunden die Babesiose (Hundemalaria). Diese Krankheit zerstört die
roten Blutkörperchen. Nach 1-3 Wochen können die Hunde lebensbedrohliches Fieber
bekommen.
Nur Zechenschutzmittel, auf denen "Dermacentor" erwähnt wird, beugen gegen
diese Zecke vor. |
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Spulwurm
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Nicht nur Hundespulwürmer sind bei Hunden bekannt. Schweinespulwurm ist bei dem Hund auch
möglich. So einen ca. 17 cm großen männlichen Exemplar (siehe Bild) hatte auch meine Hündin. Es kam vermutlich von den vielen Schnüffeln an dem
Wildschweinekot im Wald. Bei Entwurmung kam er raus.Ein Spulwurm kann 64 Millionen Eier legen.
Foto: O. Dietl |
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Bandwurm |
Die Bandwürmer (Cestoden) sind parasitäre Plattwürmer im Darm von Wirbeltieren. Sie befestigen
sich mit dem Kopfende an der Darmwand des Wirts. In jedem Glied befinden sich sechshakige Embryonen, die mit dem Kot ihren Wirt
verlassen und sich erst im Zwischenwirt zur Larve entwickeln. Diese gelangt mit dem Blutkreislauf zum Beispiel in die Leber oder Muskulatur und wird
schließlich zur Finne.
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Amöben |
Die Amöben sind Wechseltierchen, einzellige Wurzelfüßer mit ständig wechselnder Gestalt (durch Fließbewegungen des Protoplasmas verursacht).
Fortbewegung erfolgt durch Ausstrecken von Scheinfüßchen (Pseudopodien). Leben im Wasser und an feuchten Orten, manche als Parasiten
im Darm von Menschen und Tieren. |
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Läuse |
Epizoen sind auf der Oberfläche anderer Tiere lebende Parasiten, z. B. Läuse. Läuse, millimetergroße, ungeflügelte Insekten mit Kammerfüßen;
saugen mittels Stechapparat Blut; birnenförmige Eier (Nissen). Rückfallfieber (Rekurrensfieber), durch Läuse o.
ä. übertragene
bakterielle Infektionskrankheit mit mehrtägigen Fieberschüben. |
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Mücken |
Bei Stechmücken saugen nur die Weibchen das Blut. Zweiflügler besitzen gut ausgebildete Vorder- und zu Schwingkölbchen umgebildete Hinterflügel
sowie leckend-saugende oder stechend-saugende Mundwerkzeuge, die sie als Räuber, Blutsauger oder Parasiten ausweisen. Gelbfieber wird durch Mücken übertragen. Es ist eine
tropische Viruskrankheit mit Fieber, Gelbsucht, Eiweiß im Harn, Blutungen.
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Fadenwürmer
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Die Fadenwürmer (Nematoden) sind artenreiche Hohlwurmklasse; fadenförmige, wimperlose Rundwürmer mit Saugorgan; mikroskopisch klein bis 1 m lang; zahlreiche Parasiten
bei Pflanze, Tier und Mensch, zum Beispiel Älchen, Gruben-, Madenwurm, Trichinen.
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Hakenwürmer |
Hakenwurm, auch Grubenwurm genannt, ca. 1 Zentimeter langer Fadenwurm, schmarotzt im
Dünndarm (frisst Darmzotten) und verursachen oft Darmerkrankungen. Eier entwickeln sich außerhalb des Wirts nur in größeren Tiefen. Erreger
der Ankylostomiasis.
Hakenwürmer sind ziemlich hartnäckig. Tierärzte geben auch ungern zwar recht wirksame, aber z. B. für Welpen
doch sehr belastende Mittel gegen diese Würmer. Die Behandlung dauerte bei diesen Würmern mehrere Wochen.
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Andere Schmarotzer
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Wespen
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Alle Wespen besitzen einen Giftstachel, zum Beispiel Gemeine Wespe,
Lehmwespe, Hornissen. Ein Wespenstich ist dann gefährlich, wenn der Hund in der
Nähe von der Auge, ins Maul oder ins Hals gestochen wurde. Bei Menschen nimmt
man sofort ein homöopathisches Mittel - Apis. Ob bei einem Hund auch Apis hilft?
Manchmal hilft ein zerriebenes Blatt vom Wegerich. Es gibt auch andere Mittel,
auch die Kälte kann am Anfang helfen.
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***Die Informationen stammen teilweise aus:
Infopedia 3.1 © 1998 The Learning Company, Inc.
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Links |
Parasiten (auch Urlaubswarnungen) |
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